Angepinnt Artikel & Schnipsel

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • www.o2online.de
    • jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/507135


      tolles tolles tolles interview!! sehr ergreifend und iwie höre und sehe ich Philipp beim lesen vor mir.
      "Ich hab versucht, mir einzureden,
      dass du ja eigentlich gar nicht so schön bist,
      dass du bescheuert bist
      Und nichts verstehst,
      Dass wir nicht füreinander bestimmt sind...

      Doch mit jedem deiner Fehler, mit jedem deiner Fehler, lieb ich dich mehr!!!"


    • "Ich hab versucht, mir einzureden,
      dass du ja eigentlich gar nicht so schön bist,
      dass du bescheuert bist
      Und nichts verstehst,
      Dass wir nicht füreinander bestimmt sind...

      Doch mit jedem deiner Fehler, mit jedem deiner Fehler, lieb ich dich mehr!!!"


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Judith ()

    • sylvaine schrieb:

      'Philipp Poisel - Keine Frage der Zeit'

      Das Interview kann man nachlesen unter:

      westzeit.de/interviews/?id=129…ISEL_Keine_Frage_der_Zeit

      gefällt mir unglaublich gut!

      "Um das hier zu versteh'n,
      braucht es Hirne und Herzen.
      Von nie da gewesener Größe,
      braucht es Tränen und Schmerzen.
      Ich müsst' es selber seh'n,
      um das hier zu versteh'n."



      "In jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
      Wir sollen heiter Raum um Raum beschreiten. An keinem wie an einer Heimat hängen."
    • hab gerade noch was gefunden, kam mir bekannt vor, habe den link dazu hier aber nicht gefunden:

      aufeins.de/mein-star/philipp-p…ohne-kitsch.73071.de.html

      rechts an der seite findet sind noch ein fast 13-minütiges videointerview in typischer poisel-manier.. jede antwort wohl bedacht... :D
      aber ich krieg's nicht verlinkt, also nicht unter nem extralink...
      ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
      Denn mein Kreis bleibt klein bis an den Tag an dem ich geh.
      ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
      Dabei seit: eigentlich schon immer ^^
      vielbeschäftigtes Forenurgestein :P
    • und noch ne rezension zum neuen album bei plattentests.de :

      plattentests.de/rezi.php?show=7768
      ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
      Denn mein Kreis bleibt klein bis an den Tag an dem ich geh.
      ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
      Dabei seit: eigentlich schon immer ^^
      vielbeschäftigtes Forenurgestein :P
    • Lead_728x90
      http://www.expedia.de
    • CD-Kritiken & Schnipsel.

      CD-Kritik von Claudia Nitsche (?):
      monstersandcritics.de/artikel/…writer-von-Philipp-Poisel

      "Fuer den Erfolg verbiegen moechte sich der 27-Jaehrige aber nicht." - Ein Schnipsel ;)
      kulturnews.de/knde/news.php?id=1268&artist=Philipp%20Poisel

      "
      Wichtige Warnung vorab: Depressive Menschen sollten das zweite Album des Ludwigsburger Songwriters Philipp Poisel unbedingt meiden."
      letmeentertainyou.de/artikel_5154.html
      Still steht die Welt,
      wenn ich mit dir geh'.

    • schade, dass man irgendwie angemeldet sein muss um den ganzen artikel lesen zu können. vllt kannst du ihn hier rein kopieren oder so? der beginn hat mich nämlich echt neugierig gemacht wies weitergeschrieben ist :D
      "Wenn er weit genug reicht, macht dann das Meer zwischen uns nichts mehr aus?"
    • Oh gut, danke fuer den Hinweis. Bin ueber mehrere Links drauf gekommen & konnte ihn dann ganz lesen:


      M
      it einer Träne grinsen
      Freitag, 6. August 2010 02:00 - Von Johanna Merhof

      Es war im Sommer vor zwei Jahren, als ein federleichter Song im Radio lief - mit deutschem Text, einfachen Reimen, leicht nuschelndem Gesang und Honigkuchentext, Marke: "Und wenn dich ein Drache fängt, dann werd' ich dich befrei'n.".


      Es hieß "Ich & Du", man konnte es unter der Dusche rasch mitsingen und es machte neugierig. Kurze Zeit später lief auf derselben Welle ein melancholisches Liebeslied, es hieß "Wo fängt dein Himmel an" und die Stimme zum Lied klang bekannt und sehr sehnsüchtig. Eine Stimme wie ein guter Freund, der an der Theke einen Seelenstriptease hinlegt und dennoch Würde bewahrt - in der Disziplin: mit einer Träne grinsen.
      Ein paar Mausklicks später herrschte Klarheit: Philipp Poisel hieß der Stuttgarter Songwriter; er war damals 25 Jahre alt. Seine Platte "Wo fängt dein Himmel an" war eben erschienen und hatte das Zeug, der neue Soundtrack für alle Pubertierenden, Liebeskranken und Frischentflammten zu werden, denn Poisel singt gern und viel von großen Gefühlen, von Schutz und Gehaltenwerden. Die Platte kam in die deutschen Top 40 und wer handgemachte Musik hören wollte, die man sofort begreift, weil sie direkt in die Brust geht, hatte eine neue Adresse.
      Poisel hat aufgepasst. Hat sich nicht von Produzentenmissverständnissen blenden lassen, die ihm ein poliertes Image, glattgebügelte Songs und einen neuen Namen verpassen wollten. Er tingelte vor Veröffentlichung des Erstlings durch Osteuropa und Schweden. Mission: Geschichten und Klänge im Vorbeigehen einsammeln, Straßenmusik machen und sich im Dienste der Musik einmal so ordentlich das Herz brechen lassen. Von einer Schwedin.
      Grönemeyer holte ihn ins Boot
      Bevor er aber auswandern konnte, hat ihn Herbert Grönemeyer für sein Label Grönland Records verpflichtet. Vielleicht auch, weil Philipp manchmal ähnlich knödelt wie der Große, ganz sicher aber, weil er sowohl Text als auch Musik als melancholische Kleinode schreibt, Songs, die manchem zu nah sind: Die Leiden des jungen Philipp klingen ehrlich, warm und berührend. Er singt, was viele fühlen - es tut manchmal weh, mal ist es peinlich, euphorisch, fast immer klingt es sehr gut.
      Philipp Poisel ist etwas Besonderes in der deutschen Musiklandschaft, ist wahrhaftig, macht Folkpop, der glänzt und trumpft mit einer poetischen, mal schlendernden, mal zuckersüßen bildhaften Sprache auf. Er ist eine Entdeckung. Auf seinem zweiten Album "Bis nach Toulouse", das Ende August erscheint, geht es noch immer vorrangig um amouröse Gefühle, auch wenn diesmal Reflexionen zu Freiheit und Vergänglichkeit neben den Liebesliedern stehen. Während das Debüt vorrangig mit Gitarre funktionierte, kommen nun Streicher, Bläser und Klavier ins Spiel. Poisel sucht nicht nach Innovation in der Musik, sondern nach einem passenden Ausdruck gegen Angst, Selbstmitleid und Kummer. Er findet ihn ganz wunderbar in "Wie soll ein Mensch das ertragen" oder in der sich steigernden Explosion "Zünde alle Feuer." Poisel lässt den Hörer ganz nah an sich heran, während er die Welt im Alltag eher auf Abstand hält.
      Eine Altbauwohnung in Prenzlauer Berg im Juli, die Sonne brennt und Poisel verspätet sich. Er war bis eben auf dem Melt-Festival - nach seinem Auftritt hat er noch den anderen Bands zugehört. Seine Haare sind verwuschelt, er ist schüchtern, er wirkt immer noch jünger als seine Stimme, einer, der erst mal abwartet. Der gern auch mal in die Luft starrt, sekundenlang nach Antworten tastet. Er ist keiner, der in den Raum kommt und brüllt: Hier bin ich. Genauso habe er keine eindeutige Botschaft oder Antworten, sagt er, als er merkt, wie schwer er sich festlegen will und kann. Es gebe den Widerspruch zwischen der Sehnsucht nach Unabhängigkeit und der Sehnsucht nach Ruhe und Heimat, dem Vermissen von den Lieben. Das sei normal. So sei das Leben eben.
      Toulouse ist ein Sehnsuchtsort
      Er singt auf der Platte auch von schmerzhaften Erinnerungen, die mit Panik, mit Angst vorm Sterben zu tun haben: Ostern vor einem Jahr wurde bei ihm Krebs diagnostiziert, er musste ins Krankenhaus. "Ich habe klar gespürt, ich will noch nicht gehen", sagt er, und dass er das Leben in jenem Moment noch mal mehr geschätzt habe. Die Diagnose entpuppte sich als falsch - "Froh dabei zu sein" erzählt von den bangen Stunden und dem Gefühl von Dankbarkeit, was man alles schon erleben durfte. Der Albumtitel beschreibt für ihn einen Sehnsuchtsort - allein das Städtename Toulouse sei klasse - und mit Südfrankreich verbindet er unbeschwerte Kindheitserinnerungen.
      Wie reagieren denn die Mädchen, wenn er ihnen ein Lied vorspielt oder gar eins widmet; af der letzten Platte besagter Schwedin, aktuell scheint Poisel seine frankophile Phase auszuleben? Er blickt überrascht. "Ich bin ja kein Minnesänger", sagt er, lacht und erklärt, dass es den Erfolg bei Mädchen letztendlich kaum vergrößere. Den Rock-'n'-Roll-Mythos von der unwiderstehlichen Anziehung zwischen Sänger und Damenwelt kann er nicht bestätigen: "Wenn man wahllos Mädchen will, klappt es vielleicht", sagt Philipp, "aber bei echten Lebensbegegnungen, nee. Sonst hätte ich diese Waffe längst gezückt. Man kann höchstens auf sich aufmerksam machen. Wenn sie dich nicht will, bringt das auch nichts." Romantisch, der Mann. Klar ist: Aufmerksam werden auf jeden Fall eine Menge Mädchen aller Altersgruppen werden und Männer, die Lieder über Surfen, die Biege machen und die Romantik des nach Frankreich Durchbrennens mögen. In seinen Liedern entwirft Poisel die ideale Gefühlswelt eines sensiblen jungen Mannes, der das Glück erkennt, wenn es um ihn ist: "Es gibt im Leben viele Zeiten, das hier sind die Guten", singt er. Philipp Poisel macht Musik für gute wie schlechte Zeiten - und jeden, der einen eigenen Herzschmerz- und Glückskeks-Sound in der deutschen Musik entdecken möchte.
      Still steht die Welt,
      wenn ich mit dir geh'.
    • Philipp Poisel ist der beste deutsche Singer/Songwriter an der Grenze zum Tiefschlaf. Peter Fox
      ist der aufgeregteste Berliner, der dafür – vermutlich – keine Drogen
      braucht. Wenn der erste den zweiten covert, ist das ein gewagtes
      Unterfangen – das funktioniert. Poisel interpretiert Fox‘ Hit „Schwarz
      zu Blau“ so entspannt, dass man sogar endlich den Text versteht. Das
      schadet höchstens dem Berliner. Das Cover gibt es gratis auf Poisels Homepage. Am 27. August erscheint sein zweites Album.

      (Rp-online.de)



      Die Leiden des jungen Poisel



      Dem Stuttgarter Songwriter Philipp Poisel gelingt mit seinem neuen
      Album "Bis nach Toulouse" der ganz große Wurf. Er singt vom Leiden,
      Reisen, Scheiden und WEinen- und meint in den Texten eigentlich immer
      nur sich selbst.

      (Bild, in dem Philipp sich auf ein Autodach mit Gepäcktrager abstützt
      und verträumt nach vorne schaut, darunter steht: Philipp Poisel hat
      schonmal die Jacke angezogen- bald wird es Herbst und genau in diese
      Jahreszeit passen auch seine songs.)

      "Es geht mir besser, wenn ich einen Song geschrieben habe." Philipp
      Poisel sagt diesen Satz nach einem halbstündigen Interview auf einem
      süddeutschen Bahnhof, in dem er von all seinen Irrungen und Wirrungen
      berichtet hat, von unerfüllter Liebe, von Leidenschaft, sogar
      andeutungsweise vom Tod. Seine Musik könne die eigene Seelenpein
      heilen, erklärt der Liedermacher, der fest an die therapeutische
      Wirkung von Musik glaubt: "Musik schafft Selbstbewusstsein und
      Selbsterkenntnis." Sein neues Album "Bis nach Toulouse" dürfte dem 27-
      jährige beides liefern- neues Selbstbewusstsein und die ERkenntnis,
      dass seine sensible Popmusik doch für die Masse gemacht ist. Die
      Musikpresse nennt Poisel mittlerweile "Wunderkind". Wenn der geborene
      Ludwigsburger und heutige Stuttgarter in seinen Liedern von einem "ich"
      singt, dann erzählt er keine ausgedachten Geschichten, dann berichtet
      er von nichts anderem als seinem eigenen Leben. Solche Offenheit ist
      selten geworden im Pop- Geschäft. Wer gibt schon gerne zu, dass das
      leidende Etwas, über das im Song gesungen wird, man selber ist? "Es
      geht um mich in den Liedern und ich hab mir die Songs vom Herzen
      geschrieben", erklärt Poisel. Kein Wunder also, dass sie die des Hörers
      so schnell erreichen. Dabei wären sie fast nie geschrieben worden,
      erzählt er: "Als ich neun war, hat meine Mutter mir eine Gitarre
      geschenkt, von da an habe ich zu Hause Songs auf einem Mehrspgerät
      aufgenommen. Anfangs hat das niemanden interessiert, ein Mädchen aus
      meiner Klasse sagte mir sogar, ich solle mit dem Musikmachen aufhören."
      Manchmal ist es ratsam, nicht auf Frauen, sondern auf alte Männer zu
      hören.

      2008 entdeckte nämlich Herbert Grönemeyer das Talent von Philipp Poisel
      und verpflichtete ihn für sein Label "Grönland Records", auf dem auch
      das zweite album erscheint. Grönemeyer lobte: "ER singt mit Herz von
      ganzem Herzen." Mittlerweile treffen sich die beiden Liedermacher
      regelmäßig; und auf zwei Songs klingt Poisel gar wie Herbert Grönemeyer
      in seiner Mischung aus Sprechen, Nuscheln und Gesang: "Ich schätze den
      Musiker Grönemeyer sehr, ich kann den Vergleich nachvollziehen", sagt
      Poisel. Im Unterton aber hört man: Eigentlich ist er den Vergleich auch
      sehr leid. Stattdessen sieht Poisel sich eher in einer britischen
      Popmusik- Tradition: "Ich bin mit britischer Popmusik groß geworden,
      die hat mich beeinflusst." Herausgekommen ist ein Stil zwischen Folk
      und Soul, Musik für eine neue Generation Kuschelrock.

      Es ist viel passiert seit seinem Debütalbum "Wo fängt dien Himmel an",
      das 2008 bis auf Platz 38 der deutschen Albumcharts kletterte. Poisel
      gab Konzerte in den großen und kleinen Clubs Europas, lernte Frankreich
      und eine Französin lieben, bekam zwischendurch die niederschmetternde
      Diagnose eines Krebsleidens, die- welch Segen- eine Fehldiagnose war.
      Wegen all dieser Irrungen und Wirrungen, wegen der Leiden des jungen
      Poisel, sind seine neuen zwölf Lieder so großartig geworden. In einem
      der ergreifensten Lieder des neuen Albums singt Poisel: "Ich hab'
      furchtbar Angst vorm Tod, ich hoff' ich bin dort nicht allein/ Auch
      wenn das Leben manchmal traurig ist, bin ich froh dabei zu sein." Der
      Hörer fragt sich: Wie weit will der Typ gehen? Wie sehr will er uns auf
      die Pelle rücken?

      Philipp Poisel reizt die Authentizität maximal aus; deshalb macht er
      auch entgegen vieler Empfehlungen unter seinem eigenen Namen, nicht
      unter dem Künstlernamen, Musik. "Es wird zunehmend anstrengend, wenn
      der Typ in Deinen Texten gleichzeitig du selbst bist und dann auch noch
      dein echter Name auf den Konzertplakaten steht", erzählt Poisel.
      Manchmal würde er sich gerne hinter der künstlerischen Identität
      verstecken, sagt er; doch man will es ihm nicht abnehmen. Poisel knn
      nicht anders als er selbst sein. Und das ist: gut so!



      Das neue Album




      Auf Philipp Poisels zweitem Album "Bis nach Toulouse" gibt es
      zahlreiche Ohrwürmer, fast jeder song bleibt hängen. So funktioniert
      gute Popmusik. Erfrischend ist, dass der songwriter seine Lieder mit
      einer eigenen Note vorträgt, als individueller soulfolk. So klingt er
      wie die richtige Mischung aus Clueso und Gisbert zu Knyphausen.
      Höhepunkte dieses Albums sind das hymnische Lied "wie soll ein Mensch
      das ertragen" (erste Single) und "ich will nur" (Live- Version) als
      letztes Lied.



      von: Sebastian Peters aus: Bergische Morgenpost, 23.8.2010

      Hope.
    • Bis nach Toulouse - Ein Album wie ein Tagebuch mit Eselsohren!

      Wer Philipp Poisels Debüt "Wo fängt dein Himmel an?" kennt, das vor zwei Jahren wochenlang in den Top-40 blieb, wird feststellen: Die Lieder des Jungen sind ganz schön groß geworden! Beeindruckend, wie sich das hymnische "Zünde alle Feuer" von einem kleinen Flämmchen zu einem lodernden Flächenbrand entwickelt. Philipps ungewöhnliche Stimme ist natürlich immer noch der Mittelpunkt: Fast beiläufig fallen ihm die Worte aus dem Mund, doch jedes davon ist tief empfunden. Eine angenehm lakonische Mischung aus Aufrichtigkeit und Verletzlichkeit.

      Es gibt Menschen, die haben auf alles eine Antwort. Sie wissen genau was sie wollen, sind zielstrebig und konsequent und halten Zweifel für ein Zeichen von Schwäche. Philipp Poisel gehört nicht dazu. Der Songschreiber aus Stuttgart weiß, dass es für das Leben keinen Masterplan gibt. "Bis nach Toulouse", das zweite Album des 26-jährigen, handelt vom Wechselspiel "Zwischen Innen und Außen" - so heißt auch einer der schönsten Songs. Weggehen um Anzukommen, ja, sogar Leben oder Tod - eine ganze Menge wird hier durchdacht und besungen. Nicht rechthaberisch, sondern mit einer warmen Melancholie.

      Der Titelsong "Bis nach Toulouse" erzählt von einer alten Sehnsucht: "Allein der Name dieser Stadt besitzt schon eine Menge Charme. Als Kind hatte aber auch Marseille eine große Anziehungskraft: Das Meer, der Hafen, die Fremde - das war für mich ein großartiges Bild. Ich bin
      gerne unterwegs, wenn ich die offene Straße vor mir habe, dann geht's mir gut". Doch nicht nur das Weggehen, auch das Nachhausekommen ist dem Singer/Songwriter wichtig. Das Gefühl irgendwo hinzugehören, geliebt zu werden. Davon handelt das live in Münster aufgenommene "Ich will nur" ebenso, wie "Liebe meines Lebens". Gerade in solchen Liebesliedern spürt man, dass das Songwriting von Philipp Poisel eine neue Qualität erreicht hat. Sein persönlicher Favorit ist "Hab keine Angst", das musikalisch eher an die Tiefe und Ernsthaftigkeit eines Bonnie "Prince" Billy erinnert, als an den sonnigen Surfer-Pop von Jack Johnson, mit dem Philipp früher manchmal verglichen wurde.


      Quelle: regiomusik.de/pop/cd/philipp-p…selsohren.html?ref=search

      Still steht die Welt,
      wenn ich mit dir geh'.
    • Ich hab mir grad eine Zeitschrift gekauft, ''Guitar Acoustic'', und hab einen Artikel zu Philipp Poisel gefunden. Er ist zwar kurz, aber ich dachte, vielleicht interessiert es jemanden. ^^


      Philipp Poisel - Bis nach Toulouse

      Poisel ist noch ganz schön jung für solch eine geballte Ladung Emotion, Sehnsucht, Herzschmerz verpackt in schnörkellose Akustikmanifeste. Kein Wunder, dass er von Herbert Grönemeyers Label Grönland Records unter Vertrag genommen wurde. Der 28-Jährige schafft es, kleine Alltagsgeschichten und romantische Bilder in zeitlose, von der Akustikgitarre geprägte Songs zu gießen.
      "Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein. Bei allem was du machst. Und wenn's so richtig scheiße ist, dann ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo's am aller schönsten ist, da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment."
      :verliebt:
    • Kitsch mit Würde und zum sterben schön

      komm gerade vom wundervollen Akkustik Konzert von Phil

      auf dem Weg in der U-Bhf. ist mir sein Gesicht begegent;-) auf einen Plakat das COVER einer Zeitung melodie & rhythmus

      die Artikel sind leidern nicht komplett .......aber immerhin....


      melodieundrhythmus.com/mr-42010/kitsch-mit-wuerde/

      melodieundrhythmus.com/mr-42010/zum-sterben-schoen/


      die Zeitung kostet 4,90 € und ist in allen großen Bahnhofspassagen zu erhalten!!! Wer keinen Laden in der Nähe hat kann später diese Ausgabe online bestellen....
      Dateien

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von SusiAlba1984 ()

    • Lead_728x90
      http://www.expedia.de